Neuartiger Stahlrahmen-Deckentisch führt zu mehr Effizienz
Erfolgreiche Einsätze
Er spart rund ein Viertel Lohnkosten, kommt mit halb so viel Kranzeit aus und kann die Transport- und Logistikkosten um bis zu 70 % reduzieren. So bewirbt der Hersteller Hünnebeck seinen weltweit ersten Stahlrahmen-Deckentisch Topmax. Halten die ersten Praxiseinsätze diese Versprechungen? Drei ganz unterschiedliche Baustellen in Hamburg, Berlin und Dresden haben die Innovation im täglichen Einsatz intensiv geprüft und festgestellt: Mit Topmax-Deckentischen lässt sich schnell schalen, ganz ohne zu nageln.
Umsetzzeit: 0,16 h/m2
Rund 15.000 m2 Deckenflächen hat die Bauunternehmung Otto Wulff (Hamburg) beim Bau der Hamburger „CardioCliniC“ mit Topmax hergestellt. Die großen, einheitlichen Deckenflächen des fünfgeschossigen Komplexes plus Tiefgarage und Kellergeschoss, der begrenzte Lagerplatz und der Zwang zu einem äußerst schnellen Baufortschritt wie auch der Wunsch der Bauausführenden nach einem besonders einfachen System bot die passenden Voraussetzungen für den Einsatz des neuen Deckenschaltisches Topmax. Fazit: Die Innovation aus wartungsfreiem flachen Stahlrahmen mit langlebiger Kunststoffschalhaut fiel auf dieser Baustelle durch extrem kurze Umsetzzeiten von 0,16 h/m2 auf. Außerdem beanspruchte das neuartige Schalgerät tatsächlich erfreulich wenig der äußerst eng begrenzten Lagerfläche.
Das liegt am lediglich 12 cm hohen, feuerverzinkten Stahlrahmen, in den die leicht zu reinigende Kunststoffschalhaut eingepasst ist. Die geringe Bauhöhe der 10 m2 und 13 m2 großen Deckentische ermöglicht ein äußerst platzsparendes Stapeln. Dabei wird die extrem glatte Schalhaut durch einen fest eingebauten Stapelschutz vor Beschädigungen bewahrt und braucht während des kompletten Bauablaufs nicht gewechselt zu werden. Überhaupt erfordert der Topmax-Deckentisch wenig Reinigungsaufwand zwischen den Einsätzen: die Kunststoffschalhaut und der robuste, pulverbeschichtete Stahlrahmen verschmutzen kaum; kleinere Anhaftungen lassen sich leicht entfernen.
Bei Innovationen schaut man ja besonders kritisch hin, deshalb hat die Hamburger Klinikbaustelle die erreichten Ein- und Ausschalzeiten dokumentiert und beziffert sie auf „sogar noch unterschreitbare 0,16 h/m2“. Die Konstrukteure des einzigartigen Deckentisches sehen sich bestätigt: Das sei ein Verdienst der durchdachten Systemdetails, die in Summe für eine auffällige Optimierung aller anfallenden Arbeitsabläufe sorgen. Beispielsweise durch den speziell entwickelten Klappkopf mit Selbstsicherungsbolzen und Einrastmechanismus, der für eine schnelle Montage und 180º Beweglichkeit der Stützen sorgt.
Für das Bewegen des Deckentisches innerhalb der Baustelle gibt es diverse Hilfsmittel. Ein kranunabhängiger Topmax-Lift, die 1.250 kg starke kranbediente Umsetzgabel, der elektrisch bedienbare Topmax-Verfahrwagen und auch der individuell anschließbare Krananschlag ermöglichen – stets abgestimmt auf die speziellen Baustellenbedingungen – ein schnelles Umsetzen. Außerdem lassen sich zwei Topmax-Tische per Zentrierspanner zu 26 m2 Schalfläche verbinden und per Kran inklusive Stützen plus Absturzsicherung mit einem Hub umsetzen.
Das bis dato zeitintensive Herstellen von Ausgleichen und Abschalungen ist ebenfalls im System gelöst: Für größere Ausgleiche und Passflächen und auch zum Umschalen von Ecksäulen werden die Topmax-Tische per Zentrierspanner mit Stahlrahmen-Tafeln aus dem Rasto/Takko-System kombiniert. Für kleine Ausgleiche gibt es einen Kantholzhalter. Selbst die Kombination von Topmax-Tischen mit dem dem trägerlosen Deckenschalsystem Topec funktioniert problemlos, wie der Hamburger Einsatz zeigte. Dafür sorgt ein spezielles Systembauteil, der sogenannte Topec-Topmax-Kopf, mit dem sich die Deckentische an die Topec-Schalung anschließen lassen.
Mit Kantholzhalter und Stirnschieber schnell geschalt
Bei einem Hotelbau am Dresdner Altmarkt sind die Bauausführenden vor allem vom Topmax-Kantholzhalter, dem Topmax-Stirnschieber und der integrierten Absturzsicherung angetan. Insgesamt 26.400 m2 Deckenflächen werden bei diesem Gebäudekomplex aus Tiefgarage, zwei Unter- und sieben Obergeschossen mit dem Topmax-Deckentischsystem hergestellt. Schneller Baufortschritt und gute Betonqualität sind Pflicht, der Rohbau soll nach nur zehn Monaten Bauzeit fertig sein.
Zu Spitzenzeiten sind rund 2.000 m2 Topmax in der Vorhaltung, doch mangelt es auch auf dieser Baustelle inmitten der Dresdner Innenstadt an Platz und damit Lagerkapazität – da kann die geringe Bauhöhe der Tische punkten. Hier ist es tatsächlich so eng, dass die Umsetzgabel nicht genutzt werden kann. Doch der überall am umlaufend gelochten Tischprofil montierbare Krananschlag löst diese Herausforderung.
Zu den schnellen Schalzeiten auf der Dresdner Baustelle trägt der Topmax-Kantholzhalter bei, mit dem sich zwischen den Deckenschaltischen kleinere Ausgleiche aus Holz ganz einfach herstellen lassen. „Der Halter wird einfach in das Tischprofil eingehängt, dann kommt das Kantholz hinein und die Schalhaut drauf“, beschreibt Polier Matthias Kaufmann das schnelle Handling, das herkömmliche Deckenschaltische nicht bieten können.
Für ein zeitsparendes Schalen sämtlicher Stirnflächen hat die Baustelle den Topmax-Winkel nebst Stirnschieber und Klemme im Einsatz. Die Befestigung des Winkels erfolgt mit Zentrierspanner und Zentriermutter am Tischrandprofil. Der darüber geschobene Stirnschieber lässt sich beliebig in Höhe und Tiefe einstellen und mit der Klemme fixieren. Gleichzeitig kann der multifunktionale Stirnwinkel auch zur Aufnahme des Seitenschutzsystems Protecto genutzt werden, um eine Stirnabsperrung mit Absturzsicherung herzustellen.
Womit eine weitere Eigenschaft des Topmax-Systems genannt ist, die auf der Dresdner Hotelbaustelle besonders positiv auffällt: die integrierte Absturzsicherung durch den einfachen Anschluss des Seitenschutzsystems Protecto an den Topmax-Tisch. Der Protecto-Pfostenhalter kann überall am umlaufenden Profil des Tisches montiert werden, so dass absturzgefährdete Deckenbereiche schnell gesichert sind.
Topmax am BBI
Weil alle Herausforderungen beim Schalen von Deckenrandflächen bei Topmax im System gelöst sind, setzt auch die Großbaustelle des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) den neuartigen Deckentisch ein. Beim Bau des 350 m langen Nord-Piers mit zwölf „Walk-Boarding“-Zugängen dient er als schnelles Schalgerät für die unterzugfreien Deckenrandbereiche im E0 und E1 (rund ein Drittel der kompletten Deckenfläche von circa 15.000 m2).
Lediglich 60 Topmax-Tische (1,80 m x 5,40 m) sind nebst Zubehör in der Vorhaltung und absolvieren dank schneller Umsetzzeiten ihre Einsätze wie am Fließband. Die Baustellenmannschaft ist sich einig: ein sehr schnelles System für hervorragende Betonoberflächen. „Alles, was sonst die Problematik von Randdeckentischen ausmacht, ist bei Topmax im System gelöst“, lobt die Baustelle den neuen Deckenschaltisch. „Auskragungen, Absturzsicherung, Randabschalung, Abhebesicherung mit Wandstreben... das ist alles mit wenig Aufwand hergestellt.“ Hinzu kommt die leichte Kombinierbarkeit mit dem Topec-System, das zum Schalen der übrigen Deckenflächen eingesetzt wird.
Das durchweg positive Fazit: Bei seinen ersten großen Praxiseinsätze hat das Topmax-System einheitlich viel Lob erzielt. Neben schnellen Schal- und Umsetzzeiten, geringem Platzbedarf und Reinigungsaufwand besticht der neue Deckentisch durch seine durchdachten Systemlösungen, die wenig Arbeitszeit beanspruchen. Die Praktiker wissen diese Effizienz zu schätzen, die Entwickler freut’s.
Bildunterschriften:
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Kleinere Ausgleiche aus Holz lassen sich besonders simpel mit dem Topmax-Kantholzhalter herstellen: Der Halter wird einfach in das multifunktionale Tischprofil eingehängt, dann kommt das Kantholz hinein und die Schalhaut drauf.
Motiv ASC7839071409:
Sämtliche Herausforderungen von Randdeckentischen sind bei Topmax im System gelöst: Auskragungen, Absturzsicherung, Randabschalung, Abhebesicherung mit Wandstreben... alles lässt sich mit wenig Aufwand herstellen.
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Mit Hilfe des Zentrierspanners werden zwei Topmax-Tische zugfest miteinander verbunden.
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Mit der kranbedienten Topmax-Umsetzgabel (1.250 kg Nutzlast) lassen sich die Deckentische einfach und schnell umsetzen. Erstmals lassen sich mit Topmax bis zu 26m² Tischfläche mit einem Kranhub bewegen.
Download:
Topmax_ Einsätze.doc
Christian Henkel
Marketing/PR Hünnebeck GmbH
chenkel@harsco.com
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